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Deutschland: Köln (Glockengasse) Synagoge Einweihungsmedaille, 1861
Artikelnummer: 0131009

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Beschreibung

Deutschland > Köln: Köln (Glockengasse) Synagoge Einweihungsmedaille, 1861; geprägt aus Bronze; von Jacques Wiener; Größe: 59,5 mm; Gewicht: 85,45 g; Dicke: 5,5 mm. Vorderseite zeigt kompliziertes Reliefbild des Gebäudes der Synagoge mit deutscher Beschriftung um Rand, "Synagoge Zu Köln Eingeweiht Am 29. August 1861" und den Namen des Architekten im Abschnitt "E. F. Zwirner Archit." Auf Rückseite ein kompliziertes Reliefbild des Innenraums der Synagoge und den Altar mit dem Namen des Graveurs im Abschnitt "J. Wiener F." und vertikal geschriebener Beschriftung auf Hebräisch auf der rechten und linken Seiten: "Und so Bildete Abraham Oppenheim [hier unnötig mit zwei Buchstaben "pay" geschrieben] das Haus des Herren für die Kongregation von Kolonia [Köln], Und sie eröffneten sie am 23. Elul [im Jahr] 5621 Seit Schöpfung [abgekürzt] Recall This O Lord to His [Oppenheim] Credit [angepasstes Zitat aus Nechemia, Kapitel 10, Verse 36]." Abraham Oppenheim, erwähnter auf der Medaille, war der Sohn des Gründers der Sal. Oppenheim Bank (besteht zum heutigen Tag), Salomon Oppenheim. Die Synagoge in der Glockengasse (Bell Lane) wurde vom [nicht jüdischen] deutschen Architekt Ernst Friedrich Zwirner entworfen, der auch den Kölner Dom entworfen hat (und starb innerhalb eines Monats nach der Einweihung der Synagoge). Das Gebäude war für seinen maurischen Stil bemerkenswert, inspirierten von der Alahambra in Spanien, und für eindeutig im Stil eines [Quadrat] griechischen Kreuzes entworfen zu sein. Die Synagoge bestand bis 1938, wenn sie während der Reichspogromnacht zerstört wurde (obwohl die Torah-Rollen von einem Kölner Priester Gustav Meinertz gerettet wurden). Diese Medaille ist eine von vielen, hergestellten von Wiener in einer ähnlichen Weise, darstellend meist Kirchenstrukturen und Altar Interieur. JMM-49/50 & GJPM-136 & Forrer, Band 6, S. 487.