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Deutschland: Einweihungsmedaille ursprünglicher Jeschurun Synagoge (Frankfurt), Zinn, 1852
Artikelnummer: 0130989

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Beschreibung

Deutschland > Frankfurt: Einweihungsmedaille der [Original] Jeschurun Synagoge in Frankfurt am Main (auf Rechneigrabenstraße und Schützenstraße), 1852; geprägt aus Zinn; kein Hersteller gekennzeichnet; Größe: 39 mm; Dicke: 4,25 mm; Gewicht: 29,2 g. Vorderseite zeigt detaillierte Fassade der Synagoge mit Beschriftung auf Hebräisch um Rand, "Yeshurun Haus der Anbetung der Heiligen Kongregation von Frankfurt am Main (sic)" und weitere Beschriftung im Abschnitt: "Gegründet am zweiten Tag des neuen Monats [abgekürzt 'de Rosh Khodesh'] von Ijjar | Gewidmet zu Halter von Seinem Bund und Seinen Zeugen | [Abkürzung für 'Le Prat Katan' - wenn das hebräische Datum mit Kurzschrift geschrieben wird]". Auf Rückseite 8-zeilige Beschriftung in Deutsch mit gregorianischer (1852) und Hebräisch (1852) Daten unten: "Denkmünze Bei Erbauung Einer Synagoge Für Die Jsraelitische Religionsgesellschaft zu Frankfurt am Main"; das Einweihungsdatum war am 21. April 1852, und der Architekt war Erbauer und Tischler J. W. Renk. Medaille ist mit Spuren von ursprünglichem Glanz und glänzender Patina - möglicherweise wurde sie im Proof-Zustand ausgestellt. Dies war die erste Synagoge, errichtete durch die jüdische 'Sekte' 'Neo-Orthodox' von Rabbi Samson (Shimshon) Raphael Hirsch, gegründete auf den Schützenstraße und Rechneigrabenstraße gegründet (für alte Synagogen in Deutschland sind Straßenstandorte ebenso wichtig, wie ihre Namen, die sie identifizieren): Hirsch leitete eine Orthodox-orientierte Community in Deutsch, weil die "Israelitische Religionsgesellschaft" (IRG), auch als "Adat Jeshurun" bekannt (aus rechtlichen Gründen musste der deutsche Name "Verein" sein) und bemühte sich, sie getrennt von der Reform- Bewegung um ihn herum zu halten, daher der Name, den er auswählte - Yeshurun ("gerade/ehrlich") ist. Uneinigkeit und Rivalität zwischen den Reformen und Orthodoxen Gemeinden in Frankfurt äußerte sich als Folge von neuen größeren und eindrucksvolleren Synagogen, errichteten auf verschiedenen Straßen der Stadt. In diesem Fall hat die Synagoge auf der Schützenstraße die finanzielle Hilfe der Rothschild-Familie genossen und ein Schulhaus und ein 'Mikveh' (Badezimmer für religiöse Frauen) enthalten. Die Gemeinde war rechtzeitig, weil eine Sekte des Orthodoxen Judentums seitdem verzweigt wurde und andere "Yeshurun" Synagogen in der ganzen Welt gegründete.