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Deutschland: 'Neuen Synagoge' von Frankfurt Börneplatz Einweihungsmedaille, 1882
Artikelnummer: 0130982

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Beschreibung

Deutschland > Frankfurt: Einweihungsmedaille der "Neuen Synagoge" von Frankfurt am Börneplatz, 1882; geprägt aus Zinn (möglich mit Silberpatina); von Louis Dietrich; Größe: 35,5 mm; Dicke: 4,25 mm; Gewicht: 22,2 g. Vorderseite ist in den Münzrohling eingeprägt und zeigt ein Reliefbild von der Ecke der Synagoge mit ihrem Kennzeichen gewölbten Turm, eingeschlossen von einem Schnur-Rahmen mit hebräischer Beschriftung um Rand (Auszug aus dem Gebet "Ma Tovu", das beim Betreten einer Synagoge ausgesprochen ist: "Wie schön sind Ihre Zelte, O Jakob, Ihre Wohnungen, O Israel!"); Der Name der Medaille wird entlang der Basiskante des Bildes angezeigt. Auf Rückseite sind 8 Zeilen des Textes in Deutsch: "Zur Erinnerung | An Die | Einweihung | der | Neuen Synagoge | D[en] 10.Sept | 1882 | Frankfurt A[m]/M[ain]". Die Einweihung erfolgte drei Tage vor Rosch Ha Schana (Jüdisches Neujahr) Fest am 13. Diese Synagoge befand sich im Jüdischen Ghetto (Frankfurter Judengasse) speziell auf Börnestraße, wo die Orthodoxen Juden lebten, sie war teilweise als Reaktion auf den wachsenden Trend des städtischen Reformjudentums aufgebaut. Die Struktur wurde vom Frankfurter Architekten Siegfried Kusnitzky entworfen und die Grundsteinlegung erfolgte im Rahmen einer Zeremonie am 31. Januar 1881, geführt von Rabbiner der Frankfurter Gemeinde, Markus Horovitz (1844 – 1910; gefolgt von Rabbiner Nehemia Tzvi Anton Nobel), gefördert, der Koexistenz zwischen der rivalisierenden Reform-Bewegung der Gemeinde und der Orthodox- Partei von Rabbi Hirsch förderte (wer fortfuhr, die Yeshurun / "Israelitische Religionsgemeinschaft" Gemeinde gefunden zu haben). Die Synagoge war als Horovitz-Synagoge oder die Börneplatz- Synagoge bekannt und hebräische Literatur beschreibt die Kongregation selbst als "allgemeine Kongregation" (statt 'Orthodoxe' Kongregation); sie wurde in 1901 erweitert, aber während der Kristallnacht in 1938 zerstört. Der obskure Graveur dieses Tokens hat anderen Zeitraum privat beauftragten Gedenk-Token zu seinem Kredit, obwohl dieses Stück durch die Jewish Encyclopedia (S. 401) hervorgehoben ist.