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Deutschland: Roonstraße Synagoge (Köln) Wiedereinführungsmedaille, 1959
Artikelnummer: 0130979

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Beschreibung

Deutschland > Köln: Roonstraße Synagoge Wiedereinführungsmedaille, 1959; geprägt aus Bronze; kein Hersteller gekennzeichnet; Größe: 27,5 mm x 31.75 mm; Gewicht: 11,2 g. Hexagonale Medaille, die identisch mit der Hexagon innerhalb eines Davidsterns ist: Vorderseite zeigt die ursprüngliche Synagoge auf der Roonstraße, mit Text und Bildern, symbolisierte das doppelte Gedenken - die ursprünglichen Daten ihrer Gründung und Zerstörung, "Eingeweiht 1899 | Zerstört 1938" und Wiederaufbau, unten "19Köln59" über eine Menora-Einrichtung. Auf Rückseite ist eine stilisierte Darstellung der Juden auf Wanderschaft mit Taube und Olivenkranz oben, und hebräische Widmung "5719 [1959] Köln". Die Synagoge auf der Roonstraße war eine der 5 Kölner Synagogen, die während der Reichspogromnacht in 1938 zerstört wurden. Sie wurde ursprünglich von Kölner Architekten Emil Schreiterer und Bernhard Below zwischen 1895-1899 erbaut, wenn die städtische Hauptsynagoge auf der Glockengasse nicht weiter für die wachsende Gemeinschaft ausgebaut werden konnte, und bediente die städtische Reform-Kongregation. Der Bundeskanzler Konrad Adenauer förderte den Wiederaufbau der Synagoge unter dem Architekt Helmut Goldschmidt und die Synagoge wurde am 20. September 1959 (12 Tage vor den Feiertagen Rosch Ha Schana am 2. Oktober) erneut gewidmet. Die Synagoge ist bis heute in Gebrauch, und am Eingang war eine Torah-Rolle angezeigt, die von dem katholischen Priester, Gustav Meinertz, von der Synagoge Glockengasse während Reichspogromnacht gerettet wurde.